Brigitt Sahi-Eymann

            



Die Berner Musikerin Brigitte Sahi-Eymann konnte sich lange nicht entschliessen, welches Instrument sie spielen wollte, so viele gefielen ihr. Übte doch ihr Vater regelmässig mit seinem Quartett Zuhause und leitete Chöre mit Orchesterbegleitung: Musik und Instrumente waren fester Bestandteil ihrer Kindheit.

Doch mit 12 Jahren wurde es das Cello, und dieses Instrument liess sie nie mehr los: Ob nach dem abgeschlossenen Studium bei Johannes Bühler via Goetheinstitut in Bombay um zu unterrichten und das dortige Symphonieorchester zu unterstützen, oder in Italien am Meisterkurs bei Mirel Iancovici, das Cello führte sie immer sicher und gab ihr Heimat, auch wenn  nach den weiterführenden Studien in Holland der Aufenthalt mehr als zehn Jahre dauerte weil fünf Kinder geboren wurden.

 

Zurück und in die Umgebung Thun, pflegt sie seither eine rege musikalische Tätigkeit, einmal als Solistin mit der Camerata Sigriswil, ein anderes Mal mit dem Organisten Jürg Lietha im Duo, oder mit Patrizio Mazzola und Alexandre Dubach im Ensemble, mit Marco Wolf mit Heilmeditationsmusik, oder im Gong Projekt mit zeitgenössischer Musik, was gerade ansteht. Auch bekam sie 2015 durch femme musicale einen Kompositionsauftrag.

Die Musikerin leitet Kammermusikkurse für Laien und seit neuestem Seminare in „Klang und Stille-in Bewegung und Begegnung“.

Sehr inspiriert wurde sie in den letzten Jahren durch Markus Stockhausens „intuitiver Improvisation“, die sie als Kurse besuchte.